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Kategorie: Problemlösung (Seite 1 von 2)

Linux auf dem Mac: WLAN

Vor ein paar (11!) Jahren habe ich hier auf dem Blog schon einmal beschrieben, wie man die WLAN-Hardware der Apple Computer unter Linux zum Laufen bekommt. Nachdem die neuesten Distributionen auch auf proprietäre Treiber zugreifen können (wenn man das will), ist das heute kein Problem mehr. Schwierig ist das allerdings, wenn der Rechner keinen Zugang zum Internet hat. Glücklich ist, wer also den Rechner zu Beginn mit einem Netzwerkkabel ans Internet anschließen kann.

Alternativ lässt sich nach der Installation auch eine Internetverbindung per Bluetooth und einen Mobiltelefon herstellen (mehr), was auch mit einem iPhone funktioniert.

Danach lassen sich die Treiber mit folgendem Befehl im Terminal installieren (ohne #):

# sudo apt install broadcom-sta-common broadcom-sta-dkms

Sicher geht das auch über die Aktualisierungssoftware, allerdings wir das Betriebssystem sich sicher komplett up-to-date bringen, was über das Mobilfunknetz a) sicher länger dauern wird und b) am Datenvolumen frisst.

(Alternative: Ein USB-WLAN-Stick mit einem Realtek-Chip sorgt kurzfristig auch für einen WLAN-Zugang.)

Linux auf dem Mac: WLAN nach Upgrade futsch

WLAN auf MacBooks, Mac Minis und iMac unter Ubuntu, Debian oder Mint ist immer so eine Sache. Schon die erste Einrichtung kann einen zur Verzweiflung bringen. Blöd, wenn die Sache erst funktioniert und dann nach einem Upgrade des Kernels von 6.14 auf 6.17 dann nicht mehr funktioniert.

Alle, die betroffen sind, sei mit dieser Anleitung geholfen:

https://blog.abysm.org/2026/02/fixing-broadcom-sta-dkms-on-ubuntu-noble

Der Workaround (ohne die #):

# cd /tmp
# wget https://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/restricted/b/broadcom-sta/broadcom-sta-dkms_6.30.223.271-23ubuntu1.2_all.deb
# sudo apt install ./broadcom-sta-dkms_6.30.223.271-23ubuntu1.2_all.deb

Soundkarte funktioniert nicht

Ach ja, der Sound funktioniert bei Linux auf dem iBook auch nicht? Hier hat bei meiner Konfiguration folgender Hinweis auf aus der Ubuntu-FAQ geholfen:

„In recent versions of Ubuntu sound has been suffering from a number of bugs. If your snd-aoa modules have been incorrectly blacklisted, then the easiest thing to do is to delete the /etc/modprobe.d/blacklist.local.conf file that is generated by the installer ( sudo rm /etc/modprobe.d/blacklist.local.conf ). Also, delete any references to sound modules in the /etc/modules file and see if it works without them.“

Linux scheint die falschen Treiber zu laden und man muss einfach erzwingen, dass es die anderen lädt. Nachdem ich die Datei gelöscht hatte und auch in /etc/modules den Eintrag snd-powermac mit # unwirksam gemacht hatte (sudo nano /etc/modules), funktionierte das Ganze.

Das Mikro funktioniert immer noch nicht? Einfach bei der Soundsteuerung das Mirko als Soundeingang wählen. Bei mir war das Line-In standardmäßig ausgewählt.

WLAN beim iBook unter Linux betreiben

Die folgende Beschreibung hat bei meiner Konfiguration (iBook 12″, 1,2 GHz, 1,5 RAM und MintPPC 11) funktioniert, um die Broadcom-Firmware zu installieren.
Da es sich bei der Firmware um proprietäre Software handelt, kann diese nicht auf den ursprünglichen Releases der Linux-Distributionen dabei sein. Sie müssen nachträglich installiert werden.In der Regel haben die Distributionen das Programm b43-fwcutter dafür mitgeliefert haben. Um sicherzugehen kann man es einfach über das Repository laden:

sudo apt-get install b43-fwcutter

(Update 12.4.17: Wird das Paket nicht gefunden, muss bei den Paketquellen hinter dem Link zum Debian-Server hinter dem „main“ noch „contrib“ eingegeben werden.)

Bei Zementblog lässt sich im Details nachlesen, was bei anderen Modellen gemacht werden muss. Im folgenden zeige ich auf, wie ich das bei mir installiert habe. Was passiert dabei grundsätzlich? Wir laden die Broadcom-Treiber als Zip-Datei von einer Internetseite (der Befehlt wget) und extrahieren die Daten (mit tar). Mit b43-fwcutter wird dann die Firmware aus dem Treiber gelesen und an die richtige Stelle kopiert (/lib/firmware/):

cd ~

export FIRMWARE_INSTALL_DIR=“/lib/firmware“

wget http://mirror2.openwrt.org/sources/broadcom-wl-4.150.10.5.tar.bz2

tar xjf broadcom-wl-4.150.10.5.tar.bz2

cd broadcom-wl-4.150.10.5/driver

sudo b43-fwcutter -w „$FIRMWARE_INSTALL_DIR“ wl_apsta_mimo.o

Nach einem Neustart sollte das WLAN funktionieren. Ich musste dazu aber noch in der Netzwerkkonfiguration eine WLAN-Verbindung einrichten. (D. h. eine neue Funkverbindung anlegen, dabei die WLAN-Karte bzw. deren MAC-Adresse auswählen und die Daten für das Netzwerk eingeben.)

Mit Spuk gegen Facebooks neue AGB

Facebook hat seine AGB verändert: Nutzt man seinen Facebook-Account weiter, so vollzieht Facebook alles nach, was der Nutzer sonst noch so ansurft. Widersprechen können die User dem nicht. Die einzige Alternative ist nun, den Account zu löschen. Einen Widerspruch als Profilbild zu posten, bringt gar nichts, und dass Politiker dies vormachen, ist ein Armutszeugnis.
Viele Internetseiten und Nachrichtenportale (Süddeutsche, heise, CHIP, etc.) behandeln das Thema von einer richtigen Seite her: Als Facebook-Nutzer sollten die Einstellungen so gewählt sein, dass wenig von dem, was wir posten, öffentlich wird oder von Facebook weiter verarbeitet werden kann. Zu einem begrenzten Grad können wir steuern, wie Facebook unser Profil für Werbezwecke vereinnahmt. Wenn wir konsequent sein wollen, dass muss man sich bei der Werbeindustrie abmelden (DDOW). Dazu werden Cookies abgelegt, die das tracken unterbinden sollen. Worauf die Süddeutsche richtigerweise hinweist ist, dass das Abschalten von Funktionen bei Facebook keine Garantie dafür ist, dass auch tatsächlich keine Daten erhoben werden. Dies ist die eine Seite.
Die andere Seite sollte die Frage behandeln, wie diese neue Funktion technisch abläuft und wie sie umgangen werden kann. Irgendwoher muss ja Facebook erfahren, welche Schuhe ich anschaue, welche Internetseiten ich regelmäßig besuche etc. Beim Morgenmagazin wurde zumindest rudimentär erläutert, dass ein Cookie von Facebook abgelegt wird, mit dessen Hilfe das Surfverhalten getrackt wird. Aber der Cookie kann das von sich aus nicht. Und auch ein Internetbrowser schreibt nicht irgendwelche Informationen einer Internetseite, in Facebooks Cookie… außer die Seite sieht entsprechendes vor. Und genau dies tun einige Webseiten: Durch die Verwendung von Facebooks Social Plugins erfährt Facebook genau, wo sich der User gerade aufhält. Ein Internetportal erkennt, ob ich bei Facebook bin und kann dann passend Werbung schalten.
Mit Ghostery (Wikipedia) kann man zumindest das Facebook-Plugin (sowie andere Tracking-Cookies) abschalten. Wer es als Facebook (und anderen) schwer machen will, holt sich Ghostery als Plugin für seinen Brower.

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